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5 Voraussetzungen, ohne die Carsharing nur eine Trenderscheinung bleibt

Schon mehr als zwei Millionen Deutsche nutzen das Carsharing. Zwar steigt das Interesse, allerdings zeigen Umfragen auch die Schwächen der mobilen Share Economy auf. Hat das Gemeinschaftsauto tatsächlich das Zeug zur Mobilitätswende oder ist es doch nur ein kurzfristiger Trend, der dem deutschen Statussymbol keine Konkurrenz machen kann. Ein Gastbeitrag von DriveNow auf Gründerszene.de zeigt aus der Sicht des Unternehmens, was sich in Deutschland noch bewegen muss.

Große Erwartungen in das Carsharing

Carsharing steht für ein Leben ohne eigenes Auto. Allerdings ist der eigene Pkw für viele Deutsche nicht nur der Inbegriff der Unabhängigkeit, sondern auch ein wichtiges Statussymbol. Kann das Carsharing in Deutschland überleben oder gar eine Mobilitätswende einleiten? Noch ist der Carsharingmarkt klein, doch ist der prozentuale Kundenzuwachs innerhalb des Mobility-Segments kaum zu toppen. Der Erfolg scheint vorprogrammiert, wenn die Anbieter sich gezielter auf die Nachfrage einstellen. Letztlich könnte dies den flächendeckenden Erfolg dieses neuen Mobility-Segments auch langfristig sichern.

5 Voraussetzungen für die Poleposition

1. Mehr Abwechslung für Sparfüchse und Abenteurer

Die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst, auch wenn das Carsharing zunächst einen schwierigen Start hatte. Im Gegensatz zum klassischen Leihwagen kann beim Carsharing minuten- und stundenweise gebucht werden. Carsharing funktioniert ohne große Vorplanung, aber auch ohne Garantie, dass ein Fahrzeug in der Nähe verfügbar ist.

Mit dem zunehmenden Ausbau der Flotten stehen Fahrzeugmodelle für die verschiedensten Alltagssituationen bereit: Großeinkäufe, Tagesausflüge, entspannte Autotouren oder einfach mal den neuesten BMW X2 in Gold Probe fahren – das Carsharing hat für alle was: Bei Preisen um 26 Cent pro Minute ist es eine budgetfreundliche Option für den Single- und Familienhaushalt.

2. Die Politik ist das 5. Rad am Wagen

Die Share Economy im Mobility-Segment wächst schnell. Mit dem Bröckeln der Mauer in den Köpfen kann schon jeder Dritte auf ein eigenes Auto verzichten, doch die Infrastruktur zeigt nach wie vor Schwächen. Alleine schaffen die Anbieter den erforderlichen Ausbau nicht. Ladestationen für die immer beliebteren E-Autos und fehlende Parkplätze sind oft die Spielverderber beim Carsharing. Die lange Suche nach einem Parkplatz oder einer Ladestation kann schnell zu ungeplanten Mehrausgaben führen. Das Carsharinggesetz ist eine erste Maßnahme, doch muss seitens der Politik mehr getan werden.

3. Neue Ideen für die Zielgruppe

Erlebnisse schaffen und begeisterte Nutzer als langfristige Kunden gewinnen – soweit die Forderungen an die Sharinganbieter. Damit aus dem Carsharingtrend mehr wird, muss dem Interessenten das „gewisse etwas“ mitgeboten werden. Der BMW X2 aus der Carsharingflotte von DriveNow verspricht genau das. Optisch hebt sich der kompakte SUV nicht nur durch seine Goldlackierung ab.

Das schlanke Coupé-Design mit dem großen Panoramaglasdach verspricht ein Fahrerlebnis der neuen Art. Ein luxuriöses Interieur mit Surround-Soundsystem und Head-Up Display überzeugen – auch auf der Fahrt zum Einkauf. In einer Statista-Umfrage war immerhin für ein Viertel der Befragten die Marke des Carsharinganbieters wichtig. Damit müssen die Anbieter bessere Informationen anbieten, um so ein höheres Kundenvertrauen aufzubauen.

4. Die Technologie muss gleichziehen

Die Technologie, Apps und andere Innovationen, ziehen am Carsharing vorbei. In einer Umfrage wurden sowohl „Informationsmangel“ als auch „hohe Preise“ bemängelt. Am wichtigsten scheint den Carsharinginteressenten jedoch die Unkompliziertheit der Buchung zu sein. Nicht weniger als 86 Prozent der nannten eine einfache Fahrzeugbuchung als wichtig bzw. sehr wichtig. DriveNow, eine Tochtergesellschaft der BMW Group, bietet mit seiner App inzwischen ein neues Handshakefeature an. Dies ermöglicht eine Fahrzeugübergabe direkt an den nächsten Mieter. So entfällt für den Fahrer die Parkplatzsuche und gleichzeitig vergrößert sich der Verfügbarkeitsradius für den Folgemieter. Auch das autonom fahrende Auto, das nach Ablauf der Mietzeit selbstständig an seinen nächsten Bestimmungsort fährt, ist bereits in der Überlegung.

5. Eine Flotte für alle Anlässe

Trägt der Anbieter mit seiner Flottenvielfalt den unterschiedlichen Ansprüchen der Zielgruppe Rechnung, erweitert sich auch die Akzeptanz des Angebots. Die Kunden suchen Vielfalt und Verfügbarkeit: einen Transporter für den ungeplanten Möbelkauf oder den Luxustourenwagen für spontane Ausflüge am Wochenende. Während mit dem Anschaffen eines Pkw die Abwechslung und Entdeckungsfreude abgeschafft werden, kann davon die Carsharingidee profitieren. Der DriveNow-Geschäftsführer Sebastian Hofelich hat bei seiner Flotte immerhin zwölf verschiedene BMW- und MINI-Modelle zur Auswahl. Mit der Shoppingtour in der City oder dem sportlichen Schlössertrip im Cabrio steht so jedes Wochenende ein neues Abenteuer auf dem Programm.

Quellen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/811665/umfrage/umfrage-zu-wichtigen-eigenschaften-beim-carsharing-in-deutschland/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/71750/umfrage/groesste-barrieren-bei-der-etablierung-von-car-sharing/

5 Voraussetzungen, ohne die Carsharing nur eine Trenderscheinung bleibt
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