Carsharing in Köln und Düsseldorf – schwierig umsetzbar

In Köln und Düsseldorf wird das Nutzungsverhalten der DriveNow (Carsharing Unternehmen) Mitglieder angepasst. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit zwischen der BMW Group und einer Autovermietung, die sich intensiv mit dieser Region auseinandersetzen. Geplant sind unter anderem neue Servicegebühren beziehungsweise eine Erhöhung der bereits vorhandenen Beiträge.

Bereits ab dem 17. November 2014 werden schwach frequentierte Bereichsabschnitte aus diversen Geschäftsgebieten herausgenommen. Diese Maßnahme wird zur Abdeckung von sehr starken Regionen gesetzt. Anhand Beobachtungen der vergangenen Jahre erreichten verschiedene Geschäftsregionen im Großgebiet Rheinland nur eine geringe Nachfrage an Fahrzeugen. In anderen Positionen, vor allem bei beiden Großmetropolen am Rhein steigt der Bedarf an Fahrzeugen kontinuierlich an, so der Geschäftsführer von DriveNow. Durch die neu beschlossenen Maßnahmen soll die Verfügbarkeit gleichmäßig auf das gesamte Geschäftsgebiet Düsseldorf – Köln aufgeteilt werden.

Die Fahrten innerhalb einer Richtung nehmen zu und so möchte man mithilfe einer Rückgabegebühr in Höhe von drei Euro dem Kostennachteil entgegenwirken. Diese Gebühr wird für zurückgegebene Fahrzeuge in Gerresheim und den Düsseldorfer Satelliten Hilden, berechnet. Für Fahrten vom Düsseldorfer Flughafen in das Stadt Zentrum wird ebenfalls eine Preisanpassung in der Höhe von sechs Euro erfolgen. InterCity Fahrten von Düsseldorf nach Köln werden zukünftig mit zehn Euro berechnet. Die jeweils entgegengesetzten Richtungen werden weiterhin mit dem alten Tarif sowie den Servicegebühren belassen. ( Vier und acht Euro)